Anleitung: Wie man mitten auf einem See Rhababercrumble isst

Es ist offiziell: Ich habe schon wieder ein neues Hobby gefunden! (Als hätte mein Tag nicht schon jetzt viel zu wenig Stunden.) Und genau dieses Hobby ist, wie ihr vielleicht schon blitzschnell geschlussfolgert habt, Thema des heutigen Blogbeitrags. Denn heute erzähle ich euch etwas über – Trommelwirbel bitte! – das Stand Up Paddling (oder SUP, wie man als coole/r Stand Up Paddler oder…Paddlerin (gibts dieses Wort überhaupt?) sagt).

Als ich letzte Woche endlich eine meiner beiden langjährigsten Freundinnen wiedergesehen habe, die mich nach der Grenzöffnung hier im kleinen, süßen Salzburg besucht hat, hatten wir sowieso schon viel auf dem Zettel (wandern, essen, wandern, essen, ausruhen, quatschen, Harry Potter spielen, wandern und essen). Allerdings haben wir es uns dennoch nicht nehmen lassen, uns für eine spontane SUP Session auf den wunderschönen Fuschlsee zu begeben.

Schon als wir gegen 11 Uhr beim SUP Verleih ankamen, knallte die Sonne bei geschätzten 20 Grad auf uns hinunter und vor Vorfreude waren wir ganz hibbelig. Vielleicht hat uns der Besitzer des Verleihs deshalb so skeptisch gefragt, ob wir schon einmal auf einem SUP gestanden hätten und unser Kopfschütteln mit einem etwas verzweifelten „Da hättet ihr mal lieber einen Kurs gebucht“ quittiert. Nun ja, der Zug war nun mal abgefahren und so erklärte er uns sehr hilfsbereit und geduldig alles worauf wir achten müssen, wo wir am besten starten können und dass wir an einem Tag wie heute am besten bis zum Sonnenuntergang blieben, der über dem See richtig magisch aussehen solle.

Kurz darauf fanden wir uns mitten auf einem gut gefüllten Parkplatz wieder, auf dem wir direkt neben unserem Leihwagen den ersten Leistungssport des Tages absolvierten: Das Aufpumpen der Boards. Nachdem wir ca. 30 Minuten den gesamten Parkplatz unterhalten hatten (siehe unten), waren wir endlich auf dem Weg zum Strand.

Die Sachen in den Dry Bag und auf das Board zu verfrachten, war schnell erledigt und mit einem letzten eher weniger hilfreichen Abschiedsgruß von einem älteren Herren, der uns einen ordentlichen Sonnenbrand vorhersagte, begaben wir uns aufs Wasser.

Ich werde es direkt vorwegnehmen und euch sagen: Es war ein perfekter Tag!

Die Technik hatten wir relativ schnell raus (und da sagt noch einer wir bräuchten erstmal einen Kurs, ha!) und das Gefühl einfach mitten auf dem See entspannen zu können, weit weg von all den überfüllten Stränden, war unglaublich. Mal paddelten wir ein intensiv Richtung Hof (schließlich war es unser Ziel wenigstens einmal hin und zurück zu fahren – der Sport sollte schließlich nicht zu kurz kommen), mal setzten wir uns auf unsere Boards, ließen uns treiben und aßen unseren selbstgemachten Rhababercrumble. Und bevor wir es uns versahen, waren 5 Stunden vergangen und wir wollten uns gemütlich auf den Rückweg machen.

Auf den Rückweg haben wir uns zwar gemacht, der war jedoch alles andere als gemütlich. Nach einem harten Kampf gegen den Wind, kamen wir irgendwann vollkommen geschafft aber glücklich am Ufer an. Und auch wenn ich mir zwischendurch kurzzeitig einen Motor an diesem vermaledeiten Board herbeigesehnt habe – ich kann meinen nächsten Tag auf dem SUP kaum erwarten!

Also falls ihr auch schon mal mit dem Gedanken gespielt habt, Stand Up Paddling auszuprobieren, kann ich euch nur dazu raten. Es macht einen Heidenspaß. Vielleicht begegnen wir uns dann ja mal auf dem See.

Und falls es euch interessiert oder der oben bereits erwähnte nette Herr zufällig meinen Blog liest: Einen Sonnenbrand haben wir dank ausreichend Sonnencreme nicht bekommen.

Achja, und Yogaübungen auf dem Board klappen beim ersten Mal paddeln nicht unbedingt. Nur ein kleiner Tipp von mir.

In diesem Sinne ♥

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