Aloe Vera – eine Zauberpflanze?

Hallo ihr Lieben,

heute geht es, wie ihr dem Titel sicher entnehmen könnt, um die Wirkung und die verschiedenen Anwendungsbereiche von Aloe Vera.

Auf die Aloe Vera Pflanze bin ich letzte Woche gestoßen, als ich im Biosupermarkt meines Vertrauens, ausgestattet mit Mundschutz und Gummihandschuhen, meinen Wochenendeinkauf erledigte. Normalerweise bin ich eine sehr organisierte, listenschreibende Supermarktgängerin, aber ab und zu landet dann doch mal die ein oder andere Sache im Einkaufswagen, die zufällig ins Auge fällt. So auch die Aloe Vera, die ich in der Obst- und Gemüseabteilung entdeckte und die, da ich momentan sowieso auf einem ziemlichen Pflanzentrip bin, direkt mit zu mir nach Hause kommen durfte. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich über Aloe Vera nur, dass sie auf irgendeine Weise gesund sein soll und in vielen Feuchtigkeitscremes enthalten ist. Also habe ich zuhause erstmal den Computer angeschmissen und angefangen eine Runde zu googlen.

Durch meine Recherche habe ich nicht nur erfahren, dass Aloe Vera nicht nur super für die Haut ist, sondern außerdem auf viele weitere Arten genutzt werden kann.

Aloe Vera als Hautpflege

Aloe Vera ist nicht umsonst Inhaltsstoff vieler Feuchtigkeitscremes (selbst wenn meistens nur ein minimaler Anteil enthalten ist und die Wirkung somit kaum vorhanden). Die Pflanze punktet durch ihre große Anzahl wertvoller Wirkstoffe und deren Zusammenspiel. Verschiedene Einfach- und Mehrfachzucker erfrischen die Haut und wirken entzündungshemmend und antibakteriell, wodurch Rötungen reduziert werden. Zudem spendet das Gel der Aloe Vera der Haut Feuchtigkeit und regt durch die enthaltene Aminosäure Lysin die Kollagenproduktion im Körper an – so wirkt die Aloe Vera wie ein Booster, der die Hautelastizität verbessert und so Falten vorbeugen kann.

Aloe Vera als Wundheiler

Durch ihre entzündungshemmenden und antibakteriellen Stoffe, wie das langkettige Zuckermolekül Acemannan und die Aminosäure Leucin, kann die Aloe Vera auch als Wundheiler verwendet werden, der gegen kleine Verletzungen und Verbrennungen, Insektenstiche und Sonnenbrand helfen kann. Gerade bei einem Sonnenbrand bzw. einer Verbrennung trägt außerdem der kühlende Effekt des Aloe Vera Gels zu einer Linderung bei. Laut einigen Studien kann die Aloe Vera sogar in manchen Fällen gegen Hauterkrankungen wie Schuppenflechte helfen.

Aloe Vera als Haarpflege

Nicht nur für die Haut, sondern auch für die Haare soll die Aloe Vera ein wahres Wundermittel sein. So enthält sie unter anderem Wirkstoffe, wie Zink und Vitamine, die Haarwurzeln und Kopfhaut pflegen und die Durchblutung anregen, was trockenem Haar, Schuppen und sogar Haarausfall entgegenwirken soll. Um die Haare ausreichend zu pflegen, muss die Aloe Vera regelmäßig angewendet werden. Ihr Gel kann pur, als Haarkur oder als Öl verwendet oder auch einfach in ein natürliches Shampoo gemischt werden.

Aloe Vera als Immunbooster

Die Aloe Vera kann, zusätzlich zu ihren äußeren Anwendungsbereichen, auch innerlich angewendet werden. Die in ihr enthaltenen Wirkstoffe, wie die Aminosäure Isoleucin und das oben bereits erwähnte Acemannan, stärken die weißen Blutkörperchen und mit ihnen das Immunsystem.

Wie ihr seht, ist diese Pflanze ein wahrer Alleskönner!
Ich nutze sie seit ca. einer Woche anstelle einer Tagescreme, da meine Haut auf viele Cremes etwas zickig reagiert. Bis jetzt bin ich damit sehr zufrieden. Das Gel ist vor allem am Morgen nach dem Aufstehen sehr erfrischend und meine Haut scheint weniger zu Hautunreinheiten zu neigen als zuvor. Allerdings werde ich mich nochmal dazu äußern, wenn ich das Ganze ein wenig länger getestet habe. Auch ein paar kleinere Wunden (Blasen und größere Kratzer) habe ich bereits mit dem Gel der Aloe Vera behandelt. Der kühlende Effekt ist sehr angenehm und ich hatte das Gefühl, dass die Heilung schneller eintritt. Allerdings könnte das auch Einbildung sein, da ich mich mit Wundheilungszeiten nicht besonders auskenne.

Allerdings gibt es bei der Verwendung von Aloe Vera einiges zu beachten:

  1. Die Unterscheidung des Aloe Vera Gels und des Aloe Vera Saftes ist besonders wichtig. Während für die oben genannten Anwendungen das durchsichtige, eher feste Gel der Pflanze verwendet wird, kann der bittere, gelbliche Saft über kurze Zeit in geringen Dosen als Verdauungs- bzw. Abführmittel verwendet werden (ACHTUNG: In zu hohen Dosen wirkt er giftig und auch die Nutzung des Saftes aus der eigenen Aloe Vera ist nicht zu empfehlen. Solltet ihr daran Interesse haben den Saft zu nutzen, kontaktiert am besten euren Arzt).

2. Die richtige Trennung von Schale, Saft und Gel seht ihr hier:

Wenn ihr das Gel von der Schale getrennt habt, könnt ihr es entweder direkt auf die Haut auftragen, indem ihr es einfach über die entsprechenden Stellen reibt (was sich durch seine Konsistenz jedoch etwas schwierig gestaltet) oder aber es in einem Mixer in eine flüssigere Form bringen. Für die innerliche Anwendung empfehle ich das Gel in einen Saft oder Smoothie zu mixen. Es kann auch pur eingenommen werden, aber besonders toll schmeckt das nicht kann ich euch sagen. Wie genau ihr es anwendet bleibt letztendlich euch überlassen. Ich bin sehr gespannt auf euer Feedback!

Ich jedenfalls bin glücklich mit meiner (noch) kleinen Aloe Vera Pflanze (laut dem Etikett wächst sie zuhause einfach weiter, selbst wenn man Stücke abschneidet, die die Pflanze sich sogar selbst heilen kann) – vor allem da sie zusätzlich meine Küche noch ein bisschen grüner aussehen lässt.

Habt ihr bereits Erfahrungen mit Aloe Vera gemacht? Kennt ihr vielleicht sogar noch andere Anwendungsbereiche? Lasst es mich wissen.

Alles Liebe.

Eure Saskia ♥

Hier meine Quellen, falls ihr euch ausführlicher über das Thema informieren wollt:

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/aloe-vera-ia.html

https://www.gesundheit.de/medizin/naturheilmittel/heilpflanzen/aloe-vera-eine-wuestenlilie-soll-den-gestressten-organismus-staerken

https://www.netdoktor.de/heilpflanzen/aloe-vera/

Haarpflege mit Aloe Vera

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