Was die Anderen denken.

Hallo und euch allen einen tollen Tag…

…denn das ist er: toll! Heute habe ich das erste Mal seit Tagen einen richtigen Spaziergang gemacht. Und zwar in der Hannover’schen Innenstadt. Ich sage euch, das war bitter nötig. Eigentlich sollte man, wenn man erkältet ist, ja gerade raus an die frische Luft gehen, aber bei -5 Grad fällt das wirklich schwer. Also habe ich die letzten paar Tage beinahe nur im warmen Haus verbracht. Nun ja, jetzt habe ich es ja geschafft und fühle mich wunderbar. Da ich seit Montag wirklich ausgiebig Zeit hatte mich auszuruhen, bin ich nun gewappnet für neue Abenteuer!

Und das Wochenende ist auch prompt wieder vollgeplant: Heute war ich mit meinem Schatz in Hannover und morgen steht dann ein Fotoshooting mit meiner Mami und meiner Schwester an…endlich! Ich muss nämlich zugeben, dass wir dieses Shooting meiner Mama zu Weihnachten geschenkt haben – und zwar im Jahr 2015. Wir haben es seitdem einfach nicht geschafft, einen gemeinsamen Termin zu finden und das, obwohl wir alle im selben Haus wohnen. Das muss man sich mal vorstellen! Immer kam im letzten Moment etwas dazwischen. Übers „Zeit nehmen“ möchte ich heute allerdings gar nicht schreiben, das wird das Thema für einen zukünftigen Blogbeitrag.

Nein, heute geht es mir um etwas anderes, was mir diese Woche aufgefallen ist und um dieses Thema einzuleiten, müsst ihr noch etwas mehr über meine Samstagsplanung erfahren. Nach dem Fotoshooting fahre ich nämlich mit meiner Schwester und der Kosmetikerin unseres Vertrauens nach Hamburg. Sie benötigt für ein Seminar mit dem Hyaluronpen, das dort stattfindet, ein Modell und wir haben uns zur Verfügung gestellt. Wir haben uns allerdings noch nicht entschieden, wer von uns beiden die Behandlung machen lassen wird (die andere kommt also als seelische Stütze mit), da wir beide etwas nervös sind. Als ich also über das Für und Wider nachgedacht habe, ist mir aufgefallen, dass der Hauptgrund für meine Nervosität keineswegs Angst vor der Behandlung an sich oder fehlendes Vertrauen in meine Kosmetikerin ist. Nein, meine Sorge gilt vor allem „den Anderen“. Ich (und meiner Schwester geht es da glaub ich ähnlich) frage mich vor allem eines: Was, wenn die Leute reden?

Wir ihr aus dieser Einleitung vielleicht schon entnehmen könnt, geht es in meinem heutigen Beitrag um die Meinung anderer Leute.

Warum sind wir so abhängig davon, was andere denken? Warum lassen wir uns in bereits getroffene Entscheidungen reinreden und warum trauen wir uns manchmal nicht einmal uns THEORETISCH mit etwas Neuem zu beschäftigen aus Angst vor der Meinung anderer?

Es gilt natürlich zu unterscheiden, wer „die Anderen“ sind. Sind es Familie, Freunde oder Partner? Sind es Mitschüler, Kommilitonen oder Kollegen? Sind es die Tratschtanten aus dem Heimatdorf, die alles und jeden verurteilen? Oder sind es sogar unsere Social Media Follower, die wir persönlich nicht einmal kennen?

Wir müssen lernen zu differenzieren, wessen Meinung wirklich wichtig ist, wer unser Bestes will, wer uns gute Ratschläge gibt und wer dies eben nicht tut. Aber nicht nur das: Wir müssen außerdem lernen auf uns selbst zu hören und unsere eigenen Entscheidungen zu treffen. Das bedeutet nicht, dass wir krampfhaft jeden gut gemeinten Ratschlag in den Wind schießen und um jeden Preis und ohne jede Rücksicht unser eigenes Ding durchziehen sollen. Allerdings ist es UNSER Leben für welches WIR Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen müssen. Das heißt wir haben sowohl das Recht Ratschläge anzunehmen und/oder darüber nachzudenken, als auch das Recht sie zurückzuweisen, wenn wir anderer Meinung sind.

Viele Meinungen, die in der Dorfkneipe oder im Internet kursieren, sind nämlich weder hilfreich noch gut gemeint. Sie werden oft aus Neid, Abneigung, schlechter Laune, Langeweile oder eigener Unzufriedenheit heraus kundgetan und haben, aus diesem Grund, absolut keinen Wert für die eigene Entscheidung. Auf solche Meinungen sollte man also in der Regel nicht hören und doch sind sie es, die die meiste Unsicherheit verursachen. Wir müssen lernen, wichtige und wertvolle Meinung von schädlichen Meinungen zu unterscheiden. Wir müssen mit uns selbst zufrieden sein und Entscheidung FÜR UNS SELBST treffen, anstatt Dinge für die Anerkennung anderer zu tun oder nicht zu tun.

Es kann mir egal sein ob ehemalige Mitschüler über mich tuscheln, weil ich als Modell ausgeholfen und nun minimal voluminösere Lippen habe – solange ich selbst mit meiner Entscheidung glücklich bin! Ich bin zufrieden mit meinen Lippen wie sie sind, aber trotzdem finde ich es interessant wie der Hyaluronpen wirkt. Warum auch nicht? Ich freue mich, dass ich damit einer Bekannten aushelfen und gleichzeitig so etwas Spannendes ausprobieren darf. Ich weiß worauf ich mich einlasse, wenn ich diejenige bin, die als Modell aushilft und ich habe vollstes Vertrauen in meine Kosmetikerin, dass sie mir ein natürliches Ergebnis zaubert. Und wenn es mir nicht gefällt, wird es nach einigen Monaten sowieso wieder zum Ursprungszustand zurückgekehrt sein und dann habe ich es wenigstens mal ausprobiert.

Lange Rede, kurzer Sinn! Alles in allem möchte ich euch eines mitgeben: Es wird immer Menschen geben, die mit dem, was ihr macht nicht einverstanden sind, die sich selbst anders entscheiden würden und die euch ihre Meinung ganz deutlich ins Gesicht sagen oder vielleicht auch hinter eurem Rücken reden. Aber es sind EURE Entscheidungen, es ist EUER Leben und man sollte sich nie davon einschüchtern lassen, was andere Leute eventuell denken oder sagen könnten. Solange es euch glücklich macht (und ihr natürlich niemandem Unrecht tut): TRAUT EUCH!

Alles Liebe.

Eure Saskia ♥

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